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«ZUR WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DER OSTDEUTSCHEN LANDWIRTSCHAFT – EINE EFFIZIENZANALYSE LANDWIRTSCHAFTLICHER UNTERNEHMEN SACHSEN-ANHALTS UND DER ...»

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Angesichts der Einführung der GAP und den damit verbundenen Direktzahlungen und Produktionsbeschränkungen wird jedoch eine stärkere Ausrichtung der tschechischen Landwirtschaft zur Pflanzenproduktion erwartet (DOUCHA und RATINGER 2002). Nähere Informationen zur Umsetzung der GAP in den MOEL befinden sich auf den Internetseiten der Europäischen Kommission (www.europa.eu.int/comm/agriculture/).

2.2.2 Die wirtschaftliche Lage der Agrarunternehmen Tschechiens Trotz annähernd gleichbleibendem Umfanges der LF nahm die Agrarproduktion insbesondere in den ersten Jahren stark ab und konnte das Ausgangsniveau bis zum Jahr 2002 nicht mehr erreichen. Abbildung 5 zeigt die Veränderungen der Bruttoagrarproduktion im Verlauf des Transformationsprozesses.

Abbildung 5: Entwicklung der Bruttoagrarproduktion* der Tschechischen Republik zwischen 1990 und 2002 (1980 = 100 %) %

–  –  –

Anm.: * Zu konstanten Preisen des Jahres 1989.

Quelle: CZECH STATISTICAL OFFICE (verschiedene Jahrgänge).

Der Index der landwirtschaftlichen Produktion lag 2002 im Vergleich zu 1989-1991 bei 77,2 % (Pflanzenproduktion 85,5 %, Tierproduktion 71,8 %) (ZMPA 2003). Die Produktion tierischer Produkte nahm stärker ab als die Pflanzenproduktion. Gleichzeitig ist eine Umorientierung von der Tierproduktion zugunsten der Pflanzenproduktion ersichtlich.

Die folgenden Angaben zur wirtschaftlichen Lage der Agrarunternehmen Tschechiens basieren auf Buchführungsergebnissen des Farm Accountancy Data Network (FADN).

Kurz vor dem EU-Beitritt wies die Landwirtschaft Tschechiens hohe Verluste auf. Diese beliefen sich im Jahr 2002 auf -2,328 Mrd. CSK, unter Einbeziehung aller betrieblichen 26 Andrea Rothe und Alexej Lissitsa Aktivitäten auf -3,509 Mrd. CSK. Dies ist das schlechteste Ergebnis seit 1994 und liegt um etwa 7 Mrd. CSK unterhalb der Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre (+3,409 Mrd. CSK 2000, +2,728 Mrd. CSK 2001), in denen die tschechische Landwirtschaft rentabel wirtschaften konnte. Der Anteil an Insolvenzen lag im Jahr 2002 bei 39,1 %. Im Jahr 2002 wiesen Unternehmen aller Rechtsformen vergleichbar negative Wirtschaftsergebnisse von etwa -1000 CSK/ha LF auf. Die Bruttoagrarproduktion verringerte sich um 4,4 % (zu konstanten Preisen des Jahres 1989) gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich waren abnehmende Erzeugerpreise insbesondere bei Getreide und in der Schweine-, Geflügel- und Eierproduktion sowie geringere Subventionen. Im Jahr 2003 konnten die Defizite auf -1,262 Mrd. CSK abgebaut werden, wodurch sich die Einkommenssituation der Unternehmen verbesserte (CZECH MINISTRY OF AGRICULTURE 2003, 2004). Unternehmen der natürlichen Personen konnten mit 261 CSK/ha wieder ein positives Ergebnis erreichen, JP erwirtschafteten je Hektar LF einen Verlust von 618 CSK (vgl. Abbildung 6).

Abbildung 6: Erzielter Gewinn (Verlust)* tschechischer Agrarunternehmen verschiedener Rechtsformen des Jahres 2003 (CSK/ ha)

–  –  –

-2000

-2028

-3000

-3185

-4000 Anm.: *Gewinn vor Steuern incl. Subventionen, im Fall der natürlichen Personen beinhaltet das Wirtschaftsergebnis den Unternehmergewinn.

Quelle: CZECH MINISTRY OF AGRICULTURE (2004).

Es zeigt sich jedoch ein entscheidender Einfluss der Subventionen, welche bei JP mit 2.567 CSK/ha über denen der natürlichen Personen mit 2.289 CSK/ha lagen und das Wirtschaftsergebnis dementsprechend veränderten. Ohne Subventionen erzielten Unternehmen der natürlichen Personen einen Verlust von 2.028 CSK/ha, der Verlust der JP erhöhte sich auf

3.185 CSK/ha.

Ein großes Problem stellt die hohe Verschuldung tschechischer Agrarunternehmen dar. Diese setzen sich aus Schulden gegenüber dem Staat während des Sozialismus, den sogenannten "Transformationsschulden" sowie neuen Krediten zur Modernisierung zusammen. Der Verschuldungsgrad des Eigenkapitals liegt durchschnittlich bei 80 %, der des gesamten Vermögens bei durchschnittlich 44 % (DOUCHA und BLÍŽKOVSKÝ 2003).

Zur Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Landwirtschaft nach den EU-Osterweiterung 27 Nach DAVIDOVA und LATRUFFE (2003) verhindert die hohe Verschuldung der Nachfolgeunternehmen der ehemaligen Staatsgüter und Produktionsgenossenschaften gegenüber dem Staat sowie ausgeschiedenen Mitgliedern eine Erhöhung der Produktivität der Unternehmen.

Da die Rückzahlung der Schulden in den meisten Unternehmen noch nicht bzw. sehr zögerlich begonnen hat, sind die finanziellen Ressourcen dieser Unternehmens stark eingeschränkt.

Hinsichtlich der Entwicklung der Erzeuger- und Betriebsmittelpreise rechnen Experten mit einem Anstieg. Die Preise für den Faktor Arbeit sollen demnach um 63 %, Boden- und Pachtpreise um 50 % und die Preise für andere Betriebsmittel um 33 % zwischen 2000 und 2006 ansteigen (DOUCHA und BLÍŽKOVSKÝ 2003). Der Anstieg der Erzeugerpreise ist hauptsächlich von der Qualität, den Kosten der Vermarktung sowie der Verarbeitungsindustrie abhängig. Ein weiterer Einflussfaktor ist der Wechselkurs der Krone, welcher die Höhe der Export- und Importpreise entscheidend bestimmt (CZECH MINISTRY OF AGRICULTURE 2003).

Prinzipiell kann davon gesprochen werden, dass die Entwicklung der Produktionskosten tschechischer Agrarunternehmen zukünftig von zwei Größen abhängt. Einerseits von steigenden Kosten der Einhaltung höherer Standards, zunehmender Löhne und höherem Verwaltungsaufwand, andererseits können steigende Produktivitäten kostensenkend wirken (ISERMEYER 2000;





HARTMANN 2000).

3 EFFIZIENZMESSUNG MITTELS DEA - UNTERSUCHUNGSREGIONEN, DATEN UND

MODELLAUSWAHL

Die Data Envelopment Analysis erlangte als Methode der Effizienzmessung in den vergangenen Jahren zunehmende Bedeutung. Angesichts der zahlreich erschienenen Publikationen zu diesem Thema, wird im Rahmen dieses Papers auf die theoretische Darstellung der DEA verzichtet. Grundlagen sowie weiterführende Informationen befinden sich in COOPER et al. (1999); COELLI et al. (1998); CHARNES et al. (1996); LISSITSA (2002) sowie ROTHE (2004).

3.1 Untersuchungsregionen Sachsen-Anhalt stellt mit seinen Schwarzerdegebieten das Bundesland mit dem größten Flächenanteil dieser fruchtbaren Böden dar. Die Magdeburger Börde und deren angrenzende Lößgebiete, die Lößebenen um Halle sowie die Querfurten Platte gehören zu den fruchtbarsten Böden Deutschlands. 48 % der LF können als sehr ertragsreich eingestuft werden, 35 % der Böden sind mittlerer Bonität und 13 % der LF sind weniger ertragreich.

Hinsichtlich Bodenqualität und Bodennutzung kann Sachsen-Anhalt in die sechs Agrargebiete Elbwische, Elbaue, Heidegebiete, Ackerbaugebiete der Altmark sowie das Schwarzerdegebiet und den Harz gegliedert werden. Da sich die untersuchten Betriebe lediglich auf dem Schwarzerdegebiet, den Ackerbaugebieten der Altmark sowie den Heidegebieten befinden, werden diese hier kurz beschrieben. Das Hauptverbreitungsgebiet der Schwarzerden stimmt im wesentlichen mit der Ausdehnung des Trockengebietes überein und stellt das größte Teilgebiet Sachsen-Anhalts dar. Kennzeichnend ist Grünland- und Waldarmut sowie die große Anzahl viehlos wirtschaftender Marktfruchtbetriebe. In den Ackerbaugebieten der Altmark überwiegen anlehmige und lehmige Sandböden, aber auch Sandlöß und Wiesenschwarzerde sind anzutreffen. Diese Gebiete werden durch einen hohen Anteil an Marktfruchtverbundbetrieben gekennzeichnet. In Heidegebieten dominiert aufgrund der grundwasserfernen Sandböden mit einer Ackerzahl 28 die landwirtschaftliche Veredlungswirtschaft.

Das Übergangsklima Deutschlands wird durch ozeanische und kontinentale Einflüsse geprägt.

Durch die Lage in der gemäßigten Zone sind Niederschläge in allen Jahreszeiten typisch. In Sachsen-Anhalt überwiegen angesichts der östlichen Lage kontinentale Einflüsse. Das 28 Andrea Rothe und Alexej Lissitsa Jahresmittel der Lufttemperatur schwankt zwischen 8 und 9 °C. Die Niederschlagsverhältnisse werden stark durch die Leewirkung des Harzes geprägt. Das mitteldeutsche Trockengebiet prägt den überwiegenden Agrarraum Sachsen-Anhalts. Die mittlere Niederschlagsmenge von 500-550 mm wirkt sich begrenzend auf die Erträge aus. Dennoch bieten die hohe Bonität und Speicherfähigkeit des Bodens, die intensive Sonneneinstrahlung und geringen Niederschläge die Voraussetzung stabiler Erträge, und qualitativ hochwertiger Erzeugnisse (MINISTERIUM

FÜR RAUMORDNUNG, LANDWIRTSCHAFT UND UMWELT DES LANDES SACHSEN-ANHALT 1997;

STATISTISCHES BUNDESAMT 2003; MLU SACHSEN-ANHALT 2004.) In der Tschechischen Republik, einem Binnenstaat in der Mitte Europas, dominieren Braunerden. Das Ertragspotential wird bei 12,7 % der LF als sehr hoch, bei 7,6 % als hoch, 20,5 % als durchschnittlich, 35,5 % als gering und bei 23,9 % als sehr gering eingestuft. Je nach Produktionscharakteristika ergeben sich fünf Produktionsgebiete, die nach den typischen Anbaukulturen als Mais-, Rüben-, Getreide-, Kartoffel- und Futterpflanzengebiet bezeichnet werden. Die Tschechische Republik wird von Mittelgebirgen umrahmt. Das Landesinnere nehmen Berg- und Hügelketten ein, die von lößbedeckten Beckenlandschaften unterbrochen werden. Auch Tschechiens Klima wird durch ozeanische und kontinentale Einflüsse geprägt.

Der durchschnittliche Jahrsniederschlag liegt bei 700 mm, wobei dieser aufgrund der Gebirgsumrahmung zwischen 500 mm in den Beckenlandschaften und über 1000 mm in den Gebirgslagen schwankt. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 7,5 °C, wobei auch hier, je nach Höhenlage Abweichungen bestehen (STATISTISCHES BUNDESAMT – LÄNDERBERICHT TSCHECHISCHE REPUBLIK 1995; ZMP BODENMARKT MOEL 2003; CZECH STATISTICAL OFFICE 2003).

3.2 Datengrundlage Das Fundament einer DEA bildet eine qualitativ hochwertige Datengrundlage, auf deren Basis die sogenannten Decision Making Units (DMU´s) definiert und ausgewählt werden.

Eine weitere Grundvoraussetzung der DEA stellt die Vergleichbarkeit der Untersuchungsgruppen dar. Deshalb müssen alle DMU´s dieselben Aufgaben erfüllen, die gleichen Ziele verfolgen und unter gemeinsamen Marktbedingungen wirtschaften. Darüber hinaus ist bei der Auswahl der Gruppen neben einer physischen, organisatorischen und regionalen Unterscheidung auch der Betrachtungszeitpunkt entscheidend. Die genannten Bedingungen schließen einen Effizienzvergleich landwirtschaftlicher Betriebe zweier Länder anhand einer gemeinsamen Frontier, insbesondere aufgrund der vorherrschenden unterschiedlichen Marktbedingungen, aus. Daneben verbieten Unterschiede in der Verfügbarkeit der tschechischen und deutschen Daten den direkten Vergleich. Die Messung der Effizienz der Agrarunternehmen Sachsen-Anhalts und Tschechiens findet daher an zwei unterschiedlichen Frontiers statt.

Innerhalb eines Untersuchungsgebietes werden die Voraussetzungen der Vergleichbarkeit erfüllt, denn die Agrarunternehmen operieren unter vergleichbaren Marktbedingungen, haben das Ziel landwirtschaftliche Erzeugnisse zu produzieren und werden aufgrund der Datenerhebung der Testbetriebsstatistik innerhalb der gleichen zeitlichen Perioden betrachtet und mittels derselben buchhalterischen Methoden ausgewertet.

In die Analyse der Agrarunternehmen Sachsen-Anhalts gingen betriebswirtschaftliche Buchführungsabschlüsse (BMVEL-Jahresabschlüsse) der WJ 1998/99 bis 2002/03 ein. Der relativ kurze Betrachtungszeitraum resultiert zum einen aus der Thematik der Studie, zum anderen aus der Angleichung der Betriebssystematik Sachsen-Anhalts an die neue EU-Betriebsausrichtung. Die Datenbasis wurde durch die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau in Bernburg (Sachsen-Anhalt) nach den Maßstäben der neuen EU-Betriebsausrichtung aufbereitet und erfüllt somit die Kriterien der Vergleichbarkeit.

Zur Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Landwirtschaft nach den EU-Osterweiterung 29 Insgesamt fanden 96 Gruppen der Auflage- und Testbetriebe Sachsen-Anhalts Eingang in die Betrachtung. Die Gruppierung der 597 untersuchten Einzelunternehmen erfolgte nach den Kriterien Standort, Betriebs- und Rechtsform. Weiterhin wurde eine Unterteilung der Betriebe auf Grundlage des Mittelwertes und der Standardabweichung anhand der Kennzahl Unternehmergewinn/AK vorgenommen. Nachfolgend wird jede dieser Gruppen als einzelnes Unternehmen betrachtet. Bei den angewandten Daten handelt es sich um Paneldaten der Gruppendurchschnitte, wobei in den jeweiligen Gruppen nicht ausschließlich identische Betriebe enthalten sind. Die Gruppierung variiert zwischen 4 und 15 Einzelunternehmen pro Gruppe. Für die Untersuchung stehen im WJ 1998/99 15 Unternehmen, im WJ 1999/00 20, im WJ 2000/01 wiederum 15, im WJ 2001/02 22 und im WJ 2002/03 24 Unternehmen zur Verfügung.

Die Datenbasis der tschechischen Unternehmen beruht auf Buchführungsergebnissen der Erhebungen des FADN, die durch das Forschungsinstitut für Agrarökonomie in Prag (VUZE) bereitgestellt wurden. Grundsätzlich stellen FADN-Daten die einzige Quelle harmonisierter mikroökonomischer Daten der EU-Mitgliedsstaaten dar11, d. h. nur diese Daten werden nach gemeinsamen Buchhaltungsgrundsätzen erhoben und bearbeitet.

Für die Tschechische Republik standen lediglich die Daten der WJ 2000/01 bis 2002/03 zur Verfügung, welche jedoch in Anbetracht des Themas, dem Effizienzvergleich zum Zeitpunkt der Osterweiterung, als ausreichend angesehen werden können. Weiterhin ist anzumerken, dass in dieser Studie nur Unternehmen der JP untersucht werden können, da zu Einzelunternehmen und Personengesellschaften keine Buchführungsergebnisse vorlagen. Über den gesamten Untersuchungszeitraum gingen 242 Unternehmen in die Analyse ein. In den jeweiligen WJ belief sich ihre Zahl auf 74 (WJ 2000/01), 84 (WJ 2001/02) und 84 (WJ 2002/03).

Um eine dynamische Untersuchung Sachsen-Anhalts und Tschechiens zu gewährleisten, wurden die jeweiligen Daten auf Basis des Ausgangsjahres des Betrachtungszeitraumes um die Inflation bereinigt. Dazu wurden die entsprechenden Preisindizes der Betriebsmittel sowie Erzeugerpreisindizes der Pflanzen- und Tierproduktion (Tschechien zusätzlich nichtlandwirtschaftliche Produktion) nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Deutschlands sowie des "Grünen Berichtes" Tschechiens genutzt.

3.3 Modellspezifikation Aus der breiten Palette verschiedener DEA-Modelle wurde ein input-orientiertes DEAModell, mit Orientierung an der klassischen, abschnittsweisen linearen Produktionsfunktion gewählt. Angesichts der Dominanz landwirtschaftlicher Großunternehmen in Tschechien und Sachsen-Anhalt, werden konstante und variable Skalenerträge berechnet.



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