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«ZUR WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DER OSTDEUTSCHEN LANDWIRTSCHAFT – EINE EFFIZIENZANALYSE LANDWIRTSCHAFTLICHER UNTERNEHMEN SACHSEN-ANHALTS UND DER ...»

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Zur statistischen Überprüfung signifikanter Unterschiede der technischen, reinen technischen Effizienz und Skaleneffizienz in Abhängigkeit von der Betriebsgröße wurde der KruskalWallis-Test genutzt. Hierbei handelt es sich um einen nicht-parametrischen Test, welcher nicht an die Voraussetzung einer bestimmten Verteilung mit entsprechenden Parametern gebunden ist und somit für die nicht-normalverteilten durchschnittlichen Effizienzwerte zulässig ist. Der Kruskal-Wallis-Test ist die Verallgemeinerung und Erweiterung des U-Tests von Mann-Whitney-Wilcoxon beim Vorliegen von mehr als zwei unabhängigen Stichproben.

Die Prüfgröße des Tests wird aus den Rangzahlen der Stichproben berechnet (BÜHL und ZÖFEL 2000).

Zur Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Landwirtschaft nach den EU-Osterweiterung 35

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Aus Tabelle 11 wird ersichtlich, dass sich die Zusammenhänge zwischen der Betriebsgröße, technischer Effizienz und Skaleneffizienz über den gesamten Untersuchungszeitraum als signifikant erweisen. Ein Zusammenhang zwischen Betriebsgröße und reiner technischer Effizienz kann nicht nachgewiesen werden. Es empfiehlt sich an dieser Stelle eine weiterführende Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Betriebsgröße und Effizienz. Dies kann anhand einer multiplen Regressionsanalyse vorgenommen werden. Dabei wird eine Verbindung zu anderen potentiellen Erklärungsvariablen hergestellt, welche die Beziehung zwischen Effizienzwerten und Betriebsgröße der Unternehmen beeinflussen (vgl. LISSITSA 2002).

Neben der ermittelten Höhe der Ineffizienzen für die verschiedenen Betriebsgrößen, interessiert gleichzeitig die, im Zusammenhang mit der Effizienz stehende, optimale Betriebsgröße eines Agrarunternehmens. Nach BANKER (1984) hat ein Agrarunternehmen dann seine optimale Größe, wenn die Skaleneffizienz des technischen Produktionsprozesses einen maximalen Wert annimmt. Dieser Wert wird in dem Punkt erreicht, wo sich die Produktionsgrenzen des CCR-Modells und des BCC-Modells berühren und im BCC-Modell konstante Skalenerträge auftreten.

Wie aus Tabelle 12 ersichtlich wird, wirtschaften im Untersuchungszeitraum insgesamt 14,3 % der untersuchten Agrarunternehmen in diesem Punkt. Mit einem Anteil von 24,0 %, wurden in der Gruppe der Unternehmen mit einer Betriebsgröße zwischen 300 bis 1000 ha LF die meisten Unternehmen als skaleneffizient identifiziert, die wenigsten in der Gruppe 300 ha LF. Der Überblick in der Tabelle zeigt, dass 60,4 % aller betrachteten Unternehmen im Untersuchungszeitraum steigende Skalenerträge aufweisen. Schaut man sich die Betriebsgrößengruppierung an, so fallen insbesondere Unternehmen 300 ha LF auf, welche in allen Wirtschaftsjahren einen hohen Anteil der Unternehmen mit steigenden Skalenerträgen repräsentieren. In den WJ 1999/98, 2000/01 und 2002/03 sind dies sogar 100 % der Unternehmen dieser Kategorie. Es zeigt sich, dass diese Unternehmen noch nicht ihre optimale Größe erreicht haben, d. h. um skaleneffizient zu produzieren, müssten sich diese Unternehmen vergrößern.

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Anhand des Kruskal-Wallis-Tests zur Überprüfung signifikanter Unterschiede zwischen Rechtsform und durchschnittlichen Effizienzwerten im Untersuchungszeitraum, konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen Rechtsform und technischer Effizienz festgestellt werden (vgl. Tabelle 14).

38 Andrea Rothe und Alexej Lissitsa

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Es zeigt sich, dass vor allem spezialisierte Ackerbaubetriebe unter den ungünstigen Rahmenbedingungen litten und niedrige Effizienzwerte von 0,680 (WJ 2000/01) und 0,619 (WJ 2002/03) erreichten. Auch in Verbundbetrieben zeichnen sich die schlechten Ernten ab, Zur Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Landwirtschaft nach den EU-Osterweiterung 39

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Beiden Studien liegt der Untersuchungszeitraum der Wirtschaftsjahre 1992/93-1995/96 zugrunde, wobei CZASCH (2000) auf Basis einzelbetrieblicher Daten der Unternehmen Brandenburgs operiert, THIELE und BRODERSEN (1997) ermittelten auf Basis stark aggregierter Gruppendurchschnittswerte des Agrarberichts der Bundesregierung die Effizienz von Unternehmen aller NBL.

40 Andrea Rothe und Alexej Lissitsa

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Es befinden sich rund 76 % der HE des Datensets Sachsen-Anhalts in der Betriebsgrößenklasse 300 ha LF. Wie oben bereits beschrieben, konnte diese Gruppe die schlechten externen Rahmenbedingungen aufgrund der niedrigeren Skaleneffizienz weniger gut kompensieren. Innerhalb der Verbundbetriebe konnten die weniger spezialisierten HE eine höhere technische Effizienz und Skaleneffizienz aufweisen (Tabelle 18).

Anhand der JP wird deutlich, dass eine geringere Spezialisierung höhere Effizienzwerte impliziert. Mit Ausnahme des WJ 2002/03 konnten über den gesamten Untersuchungszeitraum hohe Effizienzwerte erreicht werden. Es zeigt sich, dass Ertrags- und somit Erlösrückgänge der Pflanzenproduktion durch Erlöse der Milchvieh- bzw. Schweineproduktion teilweise kompensiert werden konnten. Lediglich im WJ 2002/ 2003 hatten die negative Erlösentwicklung aus Milch- und Pflanzenproduktion sowie geringere Preise in der Schweineproduktion einen negativen Einfluss auf die Ergebnisse der Verbundbetriebe (JP, HE). Da die Ergebnisse in Tabelle nur anhand von 19 Unternehmen erzielt wurden, können diese nicht als repräsentativ für Sachsen-Anhalt angesehen werden. Die Darstellung erfolgte lediglich zur Veranschaulichung der Zusammenhänge der Ausprägung der Effizienzwerte in dieser Untersuchung.





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4.2 Die Effizienzentwicklung der Agrarunternehmen Tschechiens Die Verteilung der technischen Effizienz, unter Annahme konstanter Skalenerträge, zeigt in der Tschechischen Republik ebenfalls eine große Schwankungsbreite der Effizienzergebnisse.

Dies sowohl im gesamten Untersuchungszeitraum als auch innerhalb eines WJ. Der Mittelwert lag 2000/01 bei 0,825, die Standardabweichung bei 0,16, im WJ 2001/02 bei 0,847 und 0,12 und im WJ 2002/03 bei 0,763 und 0,12. Auch in Tschechien hatten externe Rahmenbedingungen entscheidenden Einfluss auf die Effizienz der Unternehmen. Im WJ 2000/01 führten Trockenheit, im WJ 2002/03 hohe Niederschlagsmengen zu Ernteausfällen in der Pflanzenproduktion. Zusätzlich wirkten sich abnehmende Erzeugerpreise in der Pflanzenund Tierproduktion im WJ 2002/03 ungünstig auf die Effizienzwerte der Unternehmen Tschechiens aus. Wie aus der tschechischen FADN-Datenbasis anhand zunehmender Abschreibungen zu entnehmen ist, tätigten einige Unternehmen kurz vor der Osterweiterung Investitionen. Dies kann Verzerrungen der Effizienzergebnisse bewirken, insofern Output auf Grundlage dieser Investition erst nach mehreren Perioden erzeugt werden kann, d. h. die im WJ 2001/02 und 2002/03 vergleichsweise niedrigeren Effizienzwerte sind neben den ungünstigen externen Rahmenbedingungen auch auf die Investitionstätigkeit der jeweiligen Unternehmen zurückzuführen. Kennzeichnend für tschechische Großbetriebe sind darüber hinaus zahlreiche interne Probleme. So verließen während des Reformprozesses überwiegend junge Mitarbeiter mit guter Ausbildung die Unternehmen. Die Betriebsleiter vieler Unternehmen behielten ihren Posten im Zuge der Umstrukturierung und weisen zwar eine hohe Spezialisierung in den Bereichen Pflanzenbau, Tierproduktion oder Technik auf, jedoch mangelnde Kenntnisse der ökonomischen Zusammenhänge (DOUCHA und BLÍŽKOVSKÝ 2003).

Auch die Konflikte zwischen Angestellten, Gesellschaftern bzw. Aktionären, den zahlreichen Landeigentümern bzw. Kapitalgebern, vermindern die Effizienz der Produktion.

42 Andrea Rothe und Alexej Lissitsa

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0,21-0,30 0,31-0,40 0,41-0,50 0,51-0,60 0,61-0,70 0,71-0,80 0,81-0,90 0,91-1,00 Quelle: Eigene Berechnungen.

Im Untersuchungszeitraum konnten 26,9 % der Unternehmen einen hohen Effizienzwert zwischen 0,91 und 1 erzielen. Tendenziell ist in Tschechien in den ersten beiden Untersuchungsjahren eine positive Entwicklung zu erkennen. Es zeigt sich, dass ein Teil der tschechischen Großbetriebe über den Untersuchungszeitraum auf einem konstant hohen Effizienzniveau wirtschaftet, während andere niedrigere Effizienzwerte aufweisen. Dieser Gegensatz des Wirtschaftserfolges innerhalb der tschechischen Agrarunternehmen wurde bereits im Rahmen der Studien von DOUCHA und RATINGER (2002) und MATHIJS und SWINNEN (2000) belegt.

4.2.1 Effizienz der Unternehmen verschiedener Betriebsgrößen in Tschechien Vorab ist anzumerken, dass die Betriebsgrößen in Tschechien deutlich über denen SachsenAnhalts liegen und daher eine andere Gruppierung vorliegt. Innerhalb der Großbetriebe Tschechiens zeigen sich zwischen Unternehmen der Betriebsklassen 1000-2000 ha LF und 2000 ha LF im Durchschnitt aller Untersuchungsjahre keine Unterschiede hinsichtlich ihrer technischen Effizienz. Die kleinsten Unternehmen weisen in allen WJ (Ausnahme WJ 2000/01) und im Durchschnitt aller WJ die geringsten Effizienzwerte auf. Unternehmen der Gruppe der mittleren und größten Größenklasse zeigen eine hohe Skaleneffizienz und konnten von dieser, erkennbar an höheren Effizienzwerten, profitieren. Unternehmen 1000 ha LF haben im Unterschied zu den größeren Unternehmen, welche ihr Skaleneffizienz schon fast vollständig ausnutzen, die Möglichkeit durch Verbesserungen des Managements ihre Effizienz zu steigern.

Die Aussage einer zunehmenden Effizienz bei steigender Betriebsgröße von LISSITSA (2002) und CZASCH (2000) kann nur zum Teil bestätigt werden. So zeigt sich zwar, dass Unternehmen der beiden Gruppen 1000-2000 ha LF und 2000 ha LF im Durchschnitt aller WJ gegenüber den kleineren Unternehmen technisch effizienter sind, doch zeichnen sich in den letzten beiden WJ die Unternehmen der mittleren Größenklasse durch die höchsten Effizienzwerte aus. Es zeigt sich also eine Analogie zur Situation in Sachsen-Anhalt (vgl. Abschnitt 4.1.1).

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Unternehmen der mittleren Betriebsgröße zeigen sowohl im Durchschnitt des Untersuchungszeitraumes, als auch in den einzelnen Jahren den höchsten Anteil skaleneffizienter Unternehmen. Es bestehen Ähnlichkeiten zu Sachsen-Anhalt, da auch dort im Durchschnitt des Untersuchungszeitraumes die Unternehmen der mittleren Betriebgrößenkategorie den höchsten Anteil skaleneffizienter Unternehmen stellten. Man kann daraus schließen, dass angesichts veränderter Rahmenbedingungen, welche in diesem Fall überwiegend durch Witterungseinflüsse, sinkende Erzeugerpreise sowie interne Konflikte verursacht wurden, die Aussage einer steigenden Effizienz bei zunehmender Betriebsgröße widerlegt werden kann. Die skaleneffiziente Betriebsgröße Tschechiens verlagert sich auf einen Wert zwischen 1000 bis 1500 ha LF.

4.2.2 Die Effizienz der Unternehmen Tschechiens in Abhängigkeit von der Rechtsform und Produktionsausrichtung In diesem Abschnitt soll untersucht werden, ob die Effizienz tschechischer Landwirtschaftsbetriebe durch die Wahl der Rechtsform bzw. Produktionsausrichtung beeinflusst wird. Es sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen das nur Unternehmen der Rechtsformen der JP in die Untersuchung eingingen. Zur Effizienz tschechischer Personengesellschaften und Einzelunternehmen können im Rahmen dieser Arbeit keine Aussagen getroffen werden.

Tabelle 22 stellt die durchschnittliche Effizienzentwicklung der analysierten Unternehmen, gegliedert nach Rechtsform, dar. Eine positive Entwicklung lässt sich jedoch nur in den ersten Zur Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Landwirtschaft nach den EU-Osterweiterung 45

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In den Ergebnissen in Tabelle 22 zeigen sich jedoch erhöhte Ineffizienzen, welche neben den Witterungsverhältnissen, auf die bereits genannten internen Probleme zurückzuführen sind.

Diese treten insbesondere bei AG und Genossenschaften auf (vgl. DOUCHA und BLÍŽKOVSKÝ 2003). Unternehmen dieser Rechtsformen, zeigen gegenüber der GmbH erhöhte Ineffizienzen. Entscheidend waren hierbei insbesondere die Eigentumsstruktur sowie die Geschäftsstrategie der Unternehmen. GmbH`s zeichnen sich durch eine hohe Eigentumskonzentration, eine geringere Betriebsgröße sowie eine hohe Investitionsaktivität aus und charakterisieren sich somit durch eine hohe Leistungsfähigkeit. Die größeren AG und Genossenschaften weisen zum teil eine sehr niedrige Rentabilität sowie Investitionstätigkeit und ungünstige Kapitalstruktur auf. Die Organisationsstrukturen, vor allem bei AG, unterscheiden sich bei vielen Betrieben kaum von denen vor Beginn des Transformationsprozesses. Einige Unternehmen der Rechtsform AG und Genossenschaft erhalten ihre derzeit hohe Leistungsfähigkeit nur aufgrund geringer Bruttoinvestitionen. Das Interesse an einem zukünftigen Fortbestand des Unternehmens ist dementsprechend gering. Da Restitutionsforderungen seit 2000 zu Verbindlichkeiten geworden sind, stehen überwiegend Genossenschaften vor dem Problem diese in den kommenden Jahren auszugleichen (vgl. CURTISS et al. 2005).

Man kann erkennen, dass interne Konflikte, verbunden mit zunehmenden externen Unsicherheiten eine negative Auswirkung auf die Effizienz der Unternehmen haben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die teilweise hohe Verschuldung der tschechischen Agrarunternehmen.

DAVIDOVA und LATRUFFE (2003) konnten darin einen entscheidenden negativen Einflussfaktor auf die technische Effizienz feststellen.

Nach Angaben des Ministeriums für Landwirtschaft der Tschechischen Republik (vgl.

Abschnitt 2), wurden im Untersuchungsjahr 2001/02 die schlechtesten Wirtschaftsergebnisse seit 1994 erzielt. Aus den Effizienzwerten können jedoch für dieses Jahr die höchsten Werte der technischen Effizienz identifiziert werden. Begründen lässt sich dieses widersprüchliche Ergebnis durch erhöhte Abschreibungen, d. h. es wurden vor 2001 verstärkt Modernisierungsinvestitionen im Zuge der Vorbereitung auf den Eintritt in den EU-Binnenmarkt getätigt, welche den 46 Andrea Rothe und Alexej Lissitsa

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