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«ZUR WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DER OSTDEUTSCHEN LANDWIRTSCHAFT – EINE EFFIZIENZANALYSE LANDWIRTSCHAFTLICHER UNTERNEHMEN SACHSEN-ANHALTS UND DER ...»

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Nachfolgend sollen nun die Unternehmen verschiedener Rechtsformen im Hinblick auf ihre Produktionsausrichtung analysiert werden. Um einen Überblick über die Effizienzverteilung verschiedener Produktionsausrichtungen zu geben, ist in Tabelle 22 die durchschnittliche Effizienzentwicklung von Unternehmen verschiedener Produktionsausrichtungen, unabhängig von ihrer Rechtsform, dargestellt. Die Gruppierung fand derart statt, dass zu Unternehmen mit einer Spezialisierung in Tierproduktion (TP) diejenigen gezählt wurden, die über 50 % ihrer Erlöse aus der Produktion tierischer Erzeugnisse erwirtschaften. Entsprechend gilt dies für Pflanzenbaubetriebe. Die als unspezialisiert eingeordneten Unternehmen, weisen erhöhte Erlöse aus der nicht-landwirtschaftlichen Nebenproduktion auf.

In den ersten beiden Untersuchungsjahren konnten Tierproduktionsbetriebe als technisch und rein technisch effizienteste Form der Spezialisierung ermittelt werden. Wie in Abschnitt 2.2 dargelegt, zeichnen sich Tierproduktionsbetriebe durch hohe Leistungsparameter, vor allem in der Schweineproduktion, aus. Die Ergebnisse sind identisch mit denen der Studie von DAVIDOVA und LATRUFFE (2004). Auch sie ermittelten im Jahr 1999 eine höhere Effizienz tschechischer Tierproduktionsbetriebe.

Aus den genutzten FADN-Daten wird ersichtlich, dass Tierproduktion in fast allen tschechischen Unternehmen betrieben wird. Wie oben bereits erläutert, zeigte sich vor allem in der Schweineproduktion im Verlauf des Transformationsprozess eine gewisse Absatzstabilität und gab den Agrarunternehmen somit eine gewisse Sicherheit gleichbleibender Erlöse. Die Ursachen der niedrigen Werte der technischen Effizienz des letzten Jahres (0,756) liegen vor allem im Rückgang der Preise in der Schweineproduktion, aber auch der Geflügelund Eierproduktion. Die von DOUCHA und RATINGER (2002) prognostizierte verstärkte Zuwendung zur Pflanzenproduktion (PP) (vgl. Abschnitt 2.2) aufgrund des höheren Stützungsniveaus durch die EU, könnte in Anbetracht zunehmender Witterungsextreme die Effizienz der Unternehmen negativ beeinflussen. Gleichzeitig werden sich die zukünftigen Direktzahlungen der EU, welche deutlich über dem heutigen Subventionsniveau der Tschechischen Republik liegen werden, positiv auf die Effizienz der Unternehmen auswirken. Unabhängig Zur Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Landwirtschaft nach den EU-Osterweiterung 47

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Statistisch konnten signifikante Unterschiede zwischen Produktionsausrichtung und technischer, sowie der reinen technischen Effizienz festgestellt werden (vgl. Tabelle 27).

Tabelle 27: Kruskal-Wallis-Test zur Prüfung signifikanter Unterschiede zwischen Produktionsausrichtung und Effizienzwerten tschechischer Unternehmen

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5 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNGEN

Die Situation der Landwirtschaft Sachsen-Anhalts hat sich in den vergangenen Jahren angesichts der Änderung witterungs-, preis- aber auch politikbedingter Rahmenbedingungen stark angespannt. Kennzeichnend war eine Zunahme des Anteils der landwirtschaftlichen Betriebe, welche bei erhöhten Unsicherheiten steigende Ineffizienzen aufwiesen. Die langfristige Existenz dieser Betriebe ist angesichts einer kritischen Liquiditätslage gefährdet.

Infolge dessen wird in Sachsen-Anhalt in den kommenden Jahren ein verstärkter Strukturwandel einsetzen. Dennoch konnten im Rahmen der Analyse Agrarunternehmen identifiziert werden, welche trotz schwieriger Bedingungen im gesamten Untersuchungszeitraum auf einem hohen Effizienzniveau wirtschaften. Voraussetzung des wirtschaftlichen Erfolges war unabhängig von Betriebsgröße, Rechtsform oder Produktionsausrichtung eine zu jedem Zeitpunkt gegebene Liquidität, welche letztlich maßgeblich durch die Managementfähigkeiten der Betriebsleiter beeinflusst wurde. Bezüglich des Einflusses der Betriebsgröße auf die Effizienz konnte, entgegen den Ergebnissen zahlreicher Studien, keine Effizienzsteigerung bei zunehmender Betriebsgröße nachgewiesen werden. Vielmehr verlagerte sich der Bereich der optimalen Betriebsgröße bei ungünstigen Rahmenbedingungen, sowohl in Sachsen-Anhalts als auch in Tschechien in den Bereich niedrigerer Größenklassen. Die Effizienz von Agrarunternehmen verschiedener Rechtsformen war in Sachsen-Anhalt stark an die jeweilige Produktionsausrichtung gebunden. Haupterwerbsbetriebe im Ackerbau waren angesichts ungünstiger Witterungsbedingungen und damit einhergehender Ernteausfälle deutlich stärker betroffen als Verbundbetriebe. Diese konnten durch die zusätzliche Ausrichtung in Milchproduktion von ihrer geringeren Spezialisierung profitieren. Angesichts der seit Jahren auf niedrigem Niveau liegenden bzw. fallenden Milchpreise ist jedoch auch die Situation zahlreicher Verbundbetriebe als kritisch einzustufen. Da in Sachsen-Anhalts vor allem Unternehmen der Rechtsform JP als Verbundbetriebe einzuordnen sind, konnten sich diese hinsichtlich ihrer Effizienz gegenüber den Haupterwerbsbetrieben behaupten. Zur Effizienzentwicklung der Rechtsform GbR sowie spezialisierten Futterbaubetrieben konnten keine Aussagen getroffen werden.

Trotz massiver Probleme kann die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber tschechischen Agrarunternehmen als gegeben angesehen werden. Entscheidend sind hierbei interne Probleme tschechischer Agrarunternehmen. Niedrigere Leistungen und Erträge, die transformationsbedingt hohe Verschuldung sowie bestehende ungünstige Organisations- und Eigentumsstrukturen wirken sich hemmend auf eine effiziente Produktion aus. Dennoch produzieren auch in Tschechien einige Unternehmen auf einem konstant hohen Effizienzniveau. Diese Unternehmen werden in den kommenden Jahren den Konkurrenzdruck auf dem europäischen Binnenmarkt verschärfen. Für die Landwirtschaft Sachsen-Anhalts gilt es also die Potentiale sowie Schwachstellen der Betriebe zu erkennen um das zukünftige Bestehen zu sichern.





6 LITERATURVERZEICHNIS

BUNDESMINISTERIUM FÜR VERBRAUCHERSCHUTZ, ERNÄHRUNG UND LANDWIRTSCHAFT (verschiedene Jahrgänge): Agrarbericht.

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