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«Ich möchte zuerst Herrn Hurka danken, dass er es mir möglich macht, Ihnen heute Abend mein Buch vorzustellen. Der Titel entstammt bekanntlich einer ...»

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Erstens weil jene tiefste und letzte Wirklichkeit in der menschlichen Psyche immer in einer heteronomen Verkleidung aufgetaucht war, als ginge es um ein mächtiges Wesen in einer anderen Welt. Dadurch hatte man sie weitgehend mit dieser Verkleidung identifiziert. Aber im modernen Bewusstsein ist für ein solch heteronomes Wesen kein Platz mehr. Andererseits war noch keine Gottesvorstellung vorhanden, die die Autonomie von Kosmos und Menschheit zu integrieren vermochte. Solange diese Ahnung einer tiefsten Wirklichkeit sich nur heteronom auszudrücken vermag, ist Atheismus die einzige vernünftige Haltung, die dem modernen Menschen bleibt.

Der zweite Grund warum in der Modernität jene Ahnung einer tiefsten Wirklichkeit scheinbar fehlt, ist die Faszination durch das unendliche Angebot von Möglichkeiten, die dem modernen Menschen dank der technologischen Entwicklung nur so in den Schoß fallen. Seinerzeit war das Leben ein täglicher Überlebenskampf. Jetzt sind wir besser dran als der Sonnenkönig Ludwig XIV. in Versailles. Dieser verfügte nicht im Entfernesten über einen wohnlichen Komfort, eine medizinische Versorgung, ein Nahrungsangebot, eine Mobilität, ein Kommunikationssystem usw., worüber jetzt der Durchschnitt der Menschen im Westen verfügt. Wir können dafür nur dankbar sein. Aber dadurch geht es dem modernen Menschen wie den Kindern mit Weihnachten: Wie sie (wenigstens vorläufig) nur noch Augen haben für die wunderbaren Dinge, die das Christkind gebracht hat, so hat der moderne Mensch (wenigstens vorläufig) nur noch Augen für das stets Neue, das die moderne Technologie ihm anbietet. Und er hat kein Auge mehr für den tiefsten Grund aller Dinge, auch nicht seiner eigenen Existenz, für das Göttliche.

Unsere Augen vermögen nur mit großer Mühe zugleich zu schauen was fern ist und was nahe ist.

Die Idee eines Gottes, der hier souverän eingreifen könnte, widerspricht nicht nur der Autonomie des Menschen und des Kosmos, sie würde dazu noch alle wissenschaftlichen Gewissheiten zerstören. Diese stützen sich ja auf die inneren Gesetzmäßigkeiten der natürlichen Prozesse. Eingriffe von außen würden diese wissenschaftlichen Gesetze reduzieren zu allgemeinen Regeln mit immer möglichen Ausnahmen, zu statistischen Wahrscheinlichkeiten. Und die ganze Technologie, die sich auf diese Gesetze stützt, würde ihre Verlässlichkeit verlieren. Für die modene Wissenschaft und die auf ihr gebaute moderne Dieser Vortrag wurde am 23. September 2008 auf Einladung von „Wir sind Kirche“ bei der Buchpräsentation in Wien, Pfarre St. Gertrud/Währing, vom Autor gehalten.

„Der Traum des Königs Nebukadnezar – Das Ende einer mittelalterlichen Kirche“ P. Roger Lenaers SJ Zivilisation ist es darum unbedingt notwendig, die Idee einer zweiten Welt, die uns beherrschen würde, mit aller Kraft zu bekämpfen. Das erklärt die atheistische Aggressivität, die aus Werken spricht wie „Der Gotteswahn“ vom englischen Evolutionsbiologen Richard Dawkins oder „Gott ist nicht groß“ von Christopher Hitchens.

Und mit diesem fast fanatischen Glauben der Modernität an die Autonomie des Kosmos und des Menschen vor Augen sollen wir nun einmal unser Credo betrachten. Ein schrofferer Gegensatz ist kaum denkbar. Das Credo bekennt gleich am Anfang den Glauben an einen Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde. Das beinhaltet doch die völlige Abhängigkeit der ganzen kosmischen Wirklichkeit von einer übernatürlichen Welt, die denn auch nach Belieben eingreifen kann. Kurz: Heteronomie pur. Und es folgt gleich eine Aneinanderreihung von Eingriffen aus jener Welt in die unsrige: aus dem Himmel herabgestiegen, geboren aus einer Jungfrau, auferstanden aus dem Tod, aufgefahren in den Himmel, von dort wird er kommen zu richten, usw. Schlussfolgerung: der überlieferte Glaube und das moderne Denken schließen einander aus. Nur ist das ein Trugschluss. Die richtige Schlussfolgerung ist: die überlieferten Glaubensformulierungen und das moderne Denken schließen einander aus. Es ist nämlich sehr wichtig gut zu unterscheiden zwischen Formulierung und Erfahrung. Unser jüdisch-christliches Glaubensbekenntnis ist nur die Formulierung befreiender Erfahrungen. In einer ersten Phase ging es dabei um befreiende Erfahrungen des jüdischen Volkes, die das Wirken einer transzendenten Wirklichkeit ahnen ließen. Es nannte sie Elohim oder Jahweh und es stellte sich diese Wirklichkeit wohl sehr anthropomorphistisch vor. In einer zweiten Phase ging es um Erfahrungen einer kleinen Gruppe Juden bei ihrer Begegnung mit einem äußerst inspirierten und inspirierenden Menschen, Jesus aus Nazareth, nicht nur während seines Lebens, sondern auch noch nach seiner Hinrichtung. All diese Erfahrungen gehörten zu dem,was absolut ist, transzendent, ewig. Die Formulierungen dieser Erfahrungen gehörten zu dem was relativ ist und vorläufig, waren zeitbedingt und kulturbedingt. Und wie alles in der Vergangenheit, waren sie durch und durch heteronom, mythologisch. Erlaubt mir einen trivialen Vergleich: Wenn der Konditor Creme auf eine Torte spritzt, nimmt der Strahl immer die Dicke und die Form des Ausgangs der Cremespritze an. Die Glaubensformulierung nimmt immer die Form der herrschenden kulturbedingten Vorstellungen an, die die Psyche prägen, durch welche die Tiefenerfahrung des Absoluten ins Bewusstsein aufsteigt. Aber in den 250 Jahren seit der Aufklärung hat die westliche Kultur eine Wende von fast 180 Grad gemacht. Unter dem Einfluss der Wissenschaften und der daraus geborenen Technologie hat sich die heteronome Weltanschauung in eine autonome gewandelt. Die latente Ahnung des Absoluten in der menschlichen Tiefe bleibt zwar dieselbe, aber die Psyche in der sie hinaufsteigt und die Vorstellungen, mit deren Hilfe sie sich äußern soll, haben sich gewandelt. Dann wird unvermeidlich auch diese Äußerung sich wandeln. Und das ist zugleich unbedingt erforderlich. Denn die früheren heteronomen Vorstellungen sind für Menschen, deren Bewusstsein von der Autonomie geprägt ist, unverständlich geworden. Sie erkennen in ihnen die Stimme des Absoluten nicht mehr, die die frühere Kultur darin wohl erkannte. Die überlieferte Glaubenssprache wird eine Fremdsprache, eine nicht mehr verstandene und daher leere Sprache. Als im 2. Vatikanischen Konzil das Latein in der Liturgie durch die Landessprachen ersetzt wurde, zeigte dies, dass auch die Kirchenführung das endlich zu merken anfing.





Aber auch in der Landessprache verkörpern die mittelalterlichen Texte und Rituale noch immer dieselben überholten Vorstellungen. Das erklärt zum größten Teil das Wegbleiben der jüngeren Generation aus den Sonntagsgottesdiensten. Gerade diese Generation verkörpert die Modernität. Ihr Wegbleiben ist das Menetekel.

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Wie sollen wir dann unsere Glaubenserfahrung heute wohl formulieren? Anders als früher. Neu. Und diese Neuformulierung muss anfangen mit einem neuen Reden über Gott und Schöpfung. Denn der Konflikt zwischen Glaube und Wissenschaft hängt wesentlich damit zusammen. Die Wissenschaften können den Kosmos nicht länger abhängig denken von einer außerkosmischen und frei eingreifenden

Allmacht – und gerade das scheint doch Schöpfung zu implizieren. Und unser Credo fängt gerade an mit:

Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde. Kann ein moderner Mensch jene völlige Abhängigkeit bekennen und zugleich die Autonomie des Kosmos handhaben?

Freilich kann er das. Ich werde versuchen zu zeigen wie.

Fragen wir uns erst woher der Begriff Schöpfung stammt. Aus der menschlichen Erfahrung. Wir verwenden ihn, wenn wir sehen wie Menschen neue Dinge erschaffen. Bei diesem Schaffen vergessen wir zwar meistens, dass es um mehr geht als um produzieren. Erschaffen, und daher Schöpfung, schließt ein, dass Menschen etwas sichtbar oder hörbar machen das unsichtbar, unhörbar in ihnen lebt. Erschaffen ist daher sich selbst ausdrücken. Wir wissen das, denn von der Maschine sagen wir nicht, dass sie schafft: sie produziert. Sie hat ja kein geistiges Inneres, das sich in der Materie ausdrücken könnte. Aber auf dieses Mehr achten wir meistens nicht. Wir achten wohl darauf, wenn wir von Kunstschöpfungen reden. Ein Künstler drückt in seinem Werk sich selbst, sein geistiges Inneres aus. Diese innerweltlichen Begriffe – erschaffen und Schöpfung – verwenden wir nun um das Verhältnis zwischen Gott und Kosmos zu deuten.

Dafür sind wir dem religiösen Erfühlen des jüdischen Volkes tributpflichtig. Was Gott mit dem Menschen und dem Kosmos tut, ist in diesem Erfühlen einigermaßen vergleichbar mit dem was der Mensch tut, wenn er etwas schafft. Gott ist wie ein Töpfer (so in Jeremia Kap. 18) oder wie ein Bildhauer (so in Genesis Kap.

2). Begriffe wie Töpfer oder Bildhauer oder Maler und auch schaffen und Schöpfung, schleppen bei ihrer Anwendung auf das Verhältnis zwischen Gott und Kosmos immer etwas mit sich, das sie für den modernen Menschen unbenutzbar zu machen droht. Künstler und Kunstwerk, Schöpfer und Geschöpf sind nämlich nicht nur unterschiedliche Wirklichkeiten, nein, sie bestehen unabhängig von einander, sind von einander geschieden. Dadurch scheint der Begriff Schöpfung wesentlich einen Schöpfer außerhalb unserer Welt einzuschließen. Und für einen modernen Menschen gibt es diese „zweite Welt“ nicht.

Aber Schöpfung braucht das nicht einzuschließen, auch die menschliche nicht. Es gibt nämlich auch Kunstformen in denen der Künstler und sein Kunstwerk zwar von einander unterschieden bleiben, also nicht restlos zusammenfallen, aber dennoch nie von einander geschieden existieren können. Solche Kunstschöpfungen sind so intim mit dem Künstler verbunden, dass das Ende seiner schöpferischen Tätigkeit auch das Ende des Kunstwerkes bedeutet, was nicht der Fall ist beim Bildhauen oder Malen.

Denkt z.B. an Ballet oder Orgelimprovisation oder Gesang. Sobald der Künstler aufhört zu tanzen oder zu improviseren oder zu singen, hört auch das Kunstwerk auf zu existieren. Es ist im Grunde nichts anders als das Innere des Künstlers das sichtbar oder hörbar wird, sein Selbstausdruck, aber nicht voll und ganz. Das Kunstwerk schöpft sein Inneres nicht aus. Es handelt sich nur um eine Momentaufnahme seines Inneren.

Dieses Innere kann sich auf noch viele andere Weisen sichtbar oder hörbar machen. Denkt z.B. an das, was ich jetzt tue: reden. Auch das ist Selbstausdruck in der Materie: ich produziere Luftschwingungen um zu äußern, herauszubringen was in meinem Inneren lebt, damit es für Sie zugänglich wird. Mein Reden kann im Gegensatz zu einem Gemälde kein unabhängiges Dasein führen. Dennoch ist es nicht einfach mit mir identisch. Mein Inneres ist reicher als jedes Wort in dem es sich ausspricht, es transzendiert jedes meiner Worte, weil jedes meiner Worte immer unendlich viel unausgedrückt lässt, mein Inneres also nicht Dieser Vortrag wurde am 23. September 2008 auf Einladung von „Wir sind Kirche“ bei der Buchpräsentation in Wien, Pfarre St. Gertrud/Währing, vom Autor gehalten.

„Der Traum des Königs Nebukadnezar – Das Ende einer mittelalterlichen Kirche“ P. Roger Lenaers SJ ausschöpft. Schöpfte es mein Inneres restlos aus, dann hätte ich einfach nichts mehr zu sagen, könnte ich weiter nur noch schweigen.

Im selben Sinn können wir den Kosmos Gottes Schöpfung oder Geschöpf nennen. Nicht als etwas außer ihm, wie im heteronomen Denken und wie die Bibel denkt und redet, aber als seinen unaufhörlichen Selbstausdruck, seine aktuelle und progressive Selbstoffenbarung in materiellen Formen, die nie sein Wesen ausschöpfen, die er also immer übersteigt, transzendiert. Gott bleibt stets größer, stets transzendent seiner Schöpfung gegenüber. Dadurch unterscheidet sich diese Vorstellung von einer pantheïstischen. So gedeutet, als materielle Selbstoffenbarung der geistigen Urwirklichkeit, ist der Begriff Schöpfung auch in der Modernität sinnvoll. Denn so über Gott zu reden an-erkennt voll und ganz die menschliche und kosmische Autonomie. Jegliches Eingreifen von auswärts (die fast obsessive Besorgnis der Modernität) ist a priori ausgeschlossen. Denn der Name „Gott“ deutet dann auf das tiefste geistige Innere des Kosmos, die Urwirklichkeit, die sich als Kosmos sichtbar macht. Aber das tiefste Innere kann doch nie als von außen eingreifend gedacht werden. Die kosmischen Gesetze können daher nie durch einen göttlichen Eingriff aufgehoben oder durchbrochen werden. Denn auch sie gehören zum Selbstausdruck der tiefsten geistigen Wirklichkeit. Also Schluss mit den Mirakeln von denen die Bibel voll ist. Die sind nur in der Heteronomie und daher in der Mythologie zuhause. Aber wir sollen den Namen „Gott“ nicht zu leicht in den Mund nehmen. Denn er hat immer auf ein allmächtiges Wesen außerhalb des Kosmos gedeutet. Und die Gefahr ist groß, dass man dadurch unbewusst anfängt wieder heteronom zu denken. Wir sollen uns bewusst bleiben, dass dieser Name in Wirklichkeit auf das unfassbare und alles umfassende Wunder deutet, von dem alle kosmischen Energien und Prozesse und auch wir selber die erstaunliche Offenbarung sind. Eine solche Schau ist auch ein mächtiges Stimulans für Naturschutz und zum Einsatz für die Menschenrechte. Natur und Mensch erscheinen dann nämlich als Selbstoffenbarungen einer Wirklichkeit die absolut heilig ist.

Die Heteronomie, das vormoderne religiöse Denken, hat also Recht, insoweit es einen transzendenten Schöpfer bekennt, hat Unrecht, insoweit es sich diesen als eine Wirklichkeit außerhalb des Kosmos vorstellt. Die Modernität ihrerseits hat Recht, insoweit sie die Autonomie des Kosmos und des Menschen bekennt, Unrecht, insoweit sie um diese zu handhaben eine göttliche Wirklichkeit ausschließt, weil sie durch die Schuld der heteronom denkenden Gottesverehrer, das Wort „Gott“ heteronom auffasst. Was ich skizziert habe, ist der Versuch einer Versöhnung dieser zwei scheinbar unversöhnlichen Gegner.



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