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«Ich möchte zuerst Herrn Hurka danken, dass er es mir möglich macht, Ihnen heute Abend mein Buch vorzustellen. Der Titel entstammt bekanntlich einer ...»

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Aber lasse ich damit dem christlichen Reden über Gott Gerechtigkeit widerfahren? Denn ehe wir Gott als Schöpfer bekennen, bekennen wir ihn doch als Vater? Und kann ich jene namenlose, unfassbare, geistige Urwirklichkeit mit Vater anreden? Freilich kann ich das. Denn Vater ist eine reine Metapher, lauter bildliche und insoweit mythologische Sprache, die zurückgeht auf Jesus und die für ihn als Jude zwei Dinge zugleich umfasste die in einem Spannungsverhältnis stehen. Einerseits das Element Sorge, Liebe, Zärtlichkeit, Schutz, genau wie in unserem Begriff Vater, andererseits und viel stärker ausgeprägt als bei uns, das Element Forderung, Autorität, mit der entsprechenden Pflicht des Gehorsams. Wenn Jesus mit diesem Wort seine Erfahrung des Göttlichen audrückt, sagt er von der heiligen Urwirklichkeit sowohl dass sie Liebe ist, als dass sie Anforderungen an uns stellt, dass von ihr ein Appell zur Selbstübersteigung ausgeht. Und das bekennt denn auch der moderne Christ: er bekennt einerseits dass die Urwirklichkeit eine absolute Liebe ist, die im Laufe der kosmischen Geschichte allmählich Gestalt annimmt.

Andererseits bekennt er dass diese Urliebe unaufhörlich Anforderungen an uns stellt. Sie will sich nämlich stets deutlicher offenbaren und ruft daher den Menschen fortwährend auf, stets mehr Mensch zu Dieser Vortrag wurde am 23. September 2008 auf Einladung von „Wir sind Kirche“ bei der Buchpräsentation in Wien, Pfarre St. Gertrud/Währing, vom Autor gehalten.

„Der Traum des Königs Nebukadnezar – Das Ende einer mittelalterlichen Kirche“ P. Roger Lenaers SJ werden, innerlich stets freier und fähiger aus sich selbst zu treten. Denn sie offenbart sich als nie pausierende Evolutionsbewegung.

Diese Sicht wird nicht nur unserem Bekenntnis von Gott als Schöpfer und Vater gerecht, sondern Evolution und Schöpfung erscheinen darin nicht länger wie Feuer und Wasser, wie im frommen Creationismus, der die Evolution verwirft oder im modernen Atheïsmus, der die Schöpfung verwirft. Schöpfung und Evolution sind dann zwei Namen für dasselbe. Wer Schöpfung sagt, bekennt dass eine Urliebe, die wir mit Ehrfurcht „Gott“ nennen, sich im Kosmos und vor allem im Menschen sichtbar macht. Und lässt außer Betracht, dass diese Selbstoffenbarung ein unvorstellbar langsamer Prozess ist, eine Milliarde Jahre dauernde Evolution auf die Werdung des Menschen hin. Wer Evolution sagt, lässt diesen Aspekt der göttlichen Selbstoffenbarung, des göttlichen Selbstausdrucks, außer Betracht. Er leugnet diesen darum nicht. Er achtet nur auf die Entwicklung, die sich aus Kraft der innerkosmischen Gesetze im Laufe der geologischen Perioden allmählich vollzieht. Alles folgt dabei seinem natürlichen Verlauf ohne Eingriffe von außen. Aber gerade so, bekennt der moderne Gläubige, erreicht die göttliche Selbstoffenbarung in der Materie ihre endgültige Gestalt. So ist hoffentlich klar geworden, dass man einerseits die Evolution offen bejahen kann und andererseits ebenso offen die Schöpfung. Wenn wir den Anfang unseres Credos so verstehen, kommen wir auf keine Weise in Kollision mit der Modernität.

Am Anfang habe ich gesagt, dass wir eine sehr implizite Ahnung der ultimen Wirklichkeit haben. Jetzt kann ich das begründen. Wenn die göttliche Urwirklichkeit letztendlich Gestalt annimmt im Menschen, ist das kleine “Selbst” des Menschen nichts anderes als das unendliche Selbst jener Urwirklichkeit, das in ihm Gestalt annimmt. Aber in jedem Bewusstseinsakt sind wir uns selbst mit bewusst. Bewusstsein ist immer implizit auch Selbstbewustsein. Auf dem Hintergrund jedes Bewusstseinsaktes ist man denn auch sehr implizit des großen göttlichen Selbst bewusst, das sich ja in unserem kleinen Selbst offenbart und ausdrückt.

Aber sehen wir auch was sich aus dieser modernen Gottesvorstellung ergibt? Nichts weniger als der völlige Zusammenbruch aller folgenden Artikel des Glaubensbekenntnisses. Denn dann ist Jesus von Nazareth keine göttliche Person, die aus dem Himmel auf die Erde herabgestiegen ist, jene himmlische Welt gibt es nämlich nicht, und er ist nicht aus einer Jungfrau geboren, denn Paarung ist die unumgängliche Bedingung für Schwangerschaft und Geburt, und er ist nicht auferstanden am dritten Tag, denn der Tod bedeutet den irreversiblen und raschen Abbau aller Lebensfunktionen, an erster Stelle der Gehirnfunktion. Und es gibt keine außerkosmische Macht, die diese biochemische Katastrophe plötzlich wieder rückgängig machen könnte. Und auch seine Himmelfahrt und seine Wiederkunft zum Gericht kann man vergessen. All diese Artikel unseres Glaubensbekenntnisses setzen die Existenz einer anderen, übernatürlichen Welt voraus und Eingriffe aus dieser Welt in die unsrige. Ebensowenig bleibt etwas übrig von den meisten anderen Vorstellungen, die die Kirche als unfehlbare Wahrheit vorhält. Denn dann sind zum Beispiel dem Mose nicht eines Tages von Gott auf dem Sinai 10 Gebote mitgeteilt worden und hat der Papst keine aus dem Himmel kommende Macht und Unfehlbarkeit und ist die Bibel ebenso wenig wie der Koran der Niederschlag von Offenbarungen aus der Höhe und also keineswegs Wort Gottes, und hat es keinen Sinn mit Opfern bei Gott im Himmel etwas erzielen zu wollen usw. usf.

Ist es möglich all dieses Traditionsgut zu retten? Die mythologischen Formulierungen auf keinen Fall.

Aber man kann die Botschaften die sie enthalten, herausschälen und sie so formulieren, dass sie nicht mehr kollidieren mit der richtigen Grundintuition der Modernität, dass es keine übernatürliche Welt gibt. Gerade Dieser Vortrag wurde am 23. September 2008 auf Einladung von „Wir sind Kirche“ bei der Buchpräsentation in Wien, Pfarre St. Gertrud/Währing, vom Autor gehalten.





„Der Traum des Königs Nebukadnezar – Das Ende einer mittelalterlichen Kirche“ P. Roger Lenaers SJ das ist es, was mein Buch versucht. Ich will das auch heute Abend versuchen, ganz kurz und nur für einen einzigen Punkt, den letzten der oben aufgelisteten, nämlich für das Opfer und für die damit zusammenhängende Sühne- und Erlösungslehre und das Reden von Kreuzesopfer und von Messopfer.

In der christlichen Sprache deutet Opfer stets auf das kultische Opfer. Dieser Begriff ist in allen Religionen bekannt und seit undenklichen Zeichen praktiziert worden. Es beinhaltet, dass man einer Macht in der anderen Welt ein Geschenk anbietet, meistens in der Form des Tötens (wie beim Menschenopfer und dem stellvertretenden Tieropfer) oder Verbrennens oder Ausgießens. So gehört das Geschenkte nicht mehr zu unserer Welt. Das setzt natürlich die Erwartung voraus, dass dieses Geschenk jene Macht erfreuen wird, sie wohlwollend stimmen wird. Denn die Absicht ist stets, von ihr etwas im Tausch zu erhalten nach dem Prinzip do ut des... Hinter dem Opferbrauch steckt aber ein Gottesbild, das seit Jesus endgültig unhaltbar geworden ist. Eigentlich war es vom Anfang an unhaltbar. Nur merkte man es meistens nicht. Denn wie erscheint Gott in diesem Gottesbild? Als ein Herrscher, den man mit Geschenken dazu bringen kann seine Pläne zu ändern, den man also im Grunde bestechen kann. Oder der sich besänftigen lässt und seine Entscheidung zu strafen nicht ausführt, weil man ihm etwas anbietet, das er offensichtlich gerne haben möchte, als ob ihm das fehlte. Oder der Menschenopfer fordert um wieder gnädig zu sein. Also kurz das Bild einer leicht gekränkten, jähzörnigen, gleich mit schrecklichen Strafen drohenden, auf Ehrungen erpichten, bestechlichen Machtgestalt. Aber das ist doch ein beschämendes, elendes, ekelhaftes Gottesbild?

Wie könnte man je einen solchen Gott lieben mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele? Dennoch hat die Kirche unbewusst dieses Gottesbild gehegt, wie es ihr Reden vom Kreuzesopfer und Messopfer beweist.

Aber im Christentum hat das kultische Opfer völlig ausgedient. Christen schlachten keine Schafe oder Rinder mehr um Gott zu ehren und etwas von ihm zu bekommen. Im modernen Sprachgebrauch verwenden wir Opfer nur noch für die Geschädigten bei Katastrophen und Unfällen und Attentaten jeder Art. Mit Ausnahme vielleicht von ein paar Restbegriffen wie Opferstock, Opfergeld, Opferkerzen hat das Wort bei uns jede religiöse Konnotation verloren. Aber dann kann es auch nicht mehr dazu dienen für den modernen Menschen etwas Problematisches auf eine sinnvolle, ansprechende Weise zu deuten und zu verdeutlichen.

Ganz konkret um das völlig Problematische und Unannehmbare, an sich Sinnlose, des Todes Jesu am Kreuz als sinnvoll erscheinen zu lassen. Das kultische Opfer konnte das damals wohl, als es noch zur lebenden Kultur gehörte und dort als sinnvoll erlebt wurde, wie bei Paulus und seinen Zuhörern und Adressaten. Für sie alle war Opfer ein sinnvoller Brauch. Dazu verband die Torah das kultische Opfer aufs engste mit dem Willen Jahwehs. Gerade die Allgegenwärtigkeit des Opfers und das Gewicht jenes vermeintlichen göttlichen Willens erklären, dass Paulus und seine Zuhörer blind blieben für das Verwerfliche des Gottesbildes, das sich hinter dem kultischen Opfer versteckt. Dadurch war es für ihn auch ein Leichtes den Kreuzestod Jesu als kultisches Opfer zu deuten und zur Frohbotschaft aufzuwerten. Aber das geht nicht mehr, gerade wegen der Unhaltbarkeit des Gottesbildes das sich hinter dem kultischen Opfer verbirgt. Dem modernen Gläubigen sind dafür die Augen aufgegangen. Eigentlich dürfte das Opfer in einer Glaubensgemeinschaft die sich vom Gottesbild Jesu inspirieren ließ nie eine Chance gehabt haben. Denn wie dieses Gottesbild war, kann man ablesen aus seiner Anrede „Abba“. Zwar dachte er noch weitgehend heteronom und sein Gottesbild war noch nicht einheitlich, wenigstens wenn die Worte von Strafe mit ewigem Feuer seine Worte sind. Auch er war noch geprägt vom Alten Testament mit seinem noch viel widersprüchlicheren Gottesbild. Aber es steht außer Zweifel, dass Jahweh-Gott für ihn der Abba war. Und man kann Gott doch nicht Abba nennen und zugleich denken, dass man diesem Abba eine Freude bereitet, indem man ein armes Schaf schächtet, sodass es zuckend verendet. Oder indem man etwas Schönes oder Dieser Vortrag wurde am 23. September 2008 auf Einladung von „Wir sind Kirche“ bei der Buchpräsentation in Wien, Pfarre St. Gertrud/Währing, vom Autor gehalten.

„Der Traum des Königs Nebukadnezar – Das Ende einer mittelalterlichen Kirche“ P. Roger Lenaers SJ Wertvolles vernichtet? Und ganz und gar nicht mehr, wenn man dem lieben Abba zu Ehren einen Menschen schlachten würde. Aber reden von Kreuzesopfer ist reden von Menschenopfer. Und diese Kultform ist schon längst bei fast allen Kulturen verpönt.

Also Kreuzestod, kein Kreuzesopfer. Übrigens, wer hätte Jesus wohl dem Abba geopfert? Seine Henker vielleicht? Dann wären diese gemäß der traditionellen Theologie unsere Erlöser gewesen. Oder er selber?

Aber er hat sich selber doch nicht geschlachtet? Dazu wäre das ein ritueller Selbstmord. Und auf jeden Fall wäre sein Opfertod ein Fall von Menschenopfer. Aber das Bild eines Gottes der Menschenopfer fordert, damit er aufhört zu zürnen und bereit wird der Menschheit zu vergeben, ist für die moderne Empfindsamkeit haarsträubend. Beim Tod Jesu am Kreuz von einem gottgefälligen Sühneopfer zu reden, ist denn auch widerlich. Und alles was man sagt von der Erlösung durch das Blut Jesu, atmet dieselbe Ekelhaftigkeit. Zum Glück gibt es keinen solchen zürnenden und blutrünstigen Gott. Die damals so hoch gepriesene Opfertheologie, mit der Paulus das Sinnlose des Kreuzestodes Jesu als sinnvoll darzustellen versucht, ist für einen modernen Gläubigen völlig wertlos geworden, ein absoluter Fehlgriff. Leider sind seit ihm das Neue Testament und die Liturgie und die Dogmatik und die Verkündigung und die Frömmigkeit voll davon. Das erklärt fromme Reaktionen wie diese. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges, als die alliierte Luftwaffe verheerende Bombenangriffe auf deutsche Städte ausführte, auch auf Mainz, bot die ganze Gemeinschaft der Karmelitinnen von Mainz sich Gott als Sühneopfer an, damit er (oder die Amerikaner) die Stadt schonen sollte. Am 27. Februar 1945 explodierte eine 1000 Kilo schwere Bombe ganu nahe am Luftschutzkeller der Schwestern. Nach dem Angriff fand man sie dort alle beisammen, tot. Der Stadt blieben weitere Angriffe erspart. Die Reaktion der Mainzer war einstimmig: Gott hat ihr Opfer angenommen und uns geschont. Aber von welchem Gott redet man dann? Offensichtlich nicht vom Abba Jesu, sondern von einem Herrscher, den man mit Menschenopfern bewegen kann seine destruktiven Pläne aufzugeben. Ein moderner Gläubiger kann wohl noch von Erlösung durch den Tod Jesu reden, aber dann soll diese Erlösung unbedingt existentiell, innerweltlich verstanden werden. Nicht nur das was einen Eingriff aus einer übernatürlichen Welt voraussetzt ist für ihn undenkbar geworden. Auch alle Erklärungen die sich in jenem luftleeren Raum bewegen, die nicht irgendwie innerweltlich, existentiell nachweisbar sind.

Erlösung ist daher nicht etwas das sich ohne uns ereignen könnte, etwas wodurch wir in den himmlischen Registern als erlöst eingetragen sein sollten, mit allen damit verbundenen Rechten, wie dem Recht auf himmlische Seligkeit nach unserem Tod. Erlösung ist nur dann etwas Wirkliches, wenn sich im Erlösten eine existentielle, erfahrbare Änderung vollzieht, wenn er nachweisbar von etwas befreit wird. Denn erlösen ist doch dasselbe wie befreien? Und gerade das erwirkt die selbstlose Menschenliebe Jesu, die ihn bereit machte, für seine Verkündigung der Frohbotschaft alles übrig zu haben, auch sein Leben. Die Anziehungskraft dieser Haltung bewegt uns zur Nachfolge, macht es selbstverständlich, dass auch wir selbstlos auf den Mitmenschen zugehen. So entsteigen wir jener geistigen Schwerkraft in uns die uns fesselt, uns unfrei, erlösungsbedürftig, untermenschlich macht. Die Grundhaltung Jesu vermag eine Anziehungskraft auf uns auszuüben, weil sie die Sichtbarwerdung der schöpferischen Urliebe ist und weil diese uns zu einer ähnlichen Liebe zieht oder drängt. Auf diese Weise innerweltlich, existentiell gedeutet, ist Erlösung auch für einen modernen Ungläubigen zugänglich, ist sie für ihn kein leerer Wortkram mehr. Das verdiente zwar noch länger dargelegt zu werden, aber ich soll unbedingt noch etwas über einen anderen kirchlichen Fehlgriff sagen, nämlich über das Beharren bei einer Deutung der Eucharistie als kultisches Opfer.

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